
VielfĂ€ltig verwendbar – nicht nur zu Sushi
Wasabi japonica
Wasabi gehört zu Sushi, wie Blume in den Garten. Doch eigentlich schmeckt frischer Wasabi ganz anders, als die gekaufte Paste. Er besitzt auch eine andere Farbe. Der Wasabi ist scharf, mit einem sĂŒĂen Unterton und riecht intensiv nach Ă€therischen Ălen. Sie können alle Teile der Pflanze verzehren. Die Stiele und die BlĂ€tter der Pflanze sind weniger scharf als die Wurzeln. Sie werden gerne in bunte Salate gemischt oder als Dekoration auf verschiedensten Speisen genutzt. Die Wurzeln werden bis zu 20 cm lang und sind beige mit einer brĂ€unlichen Schale. Den Wasabi zerreibt man, wie den Meerrettich. So entsteht die typische Paste, die zu Sushi gereicht wird. Sie passt aber auch zu anderen asiatischen Gerichten. Das Gute fĂŒr alle, die nicht gerne scharf essen, den Geschmack von Wasabi aber gerne mögen: Die SchĂ€rfe bleibt nicht lange im Mund, sondern verfliegt sehr schnell wieder. Bis zur Ernte des Rhizoms mĂŒssen Sie sich allerdings bis zu 24 Monate gedulden.

Pflege nötig
Beim Wasabi mĂŒssen Sie auf ein paar Dinge achten, damit er richtig wachsen kann. Man kann ihn auch als kleine Diva bezeichnen, denn im Gegensatz zu anderen GewĂŒrzpflanzen, hat er hohe AnsprĂŒche und möchte diese auch erfĂŒllt haben. Der Wasabi möchte einen schattigen Standort, denn auch in der freien Natur wĂ€chst er unter BĂ€umen. Er sollte auf keinen Fall direkte Sonne abbekommen. AuĂerdem mag die Pflanze keine Temeperaturschwankungen. Achten Sie vor allem darauf, dass sie weder Hitze, noch Frost ausgesetzt ist. Im Winter steht der Wasabi also am besten im Haus. Das Erdreich soll stets feucht sein, es darf aber keine StaunĂ€sse entstehen. FĂŒllen Sie am besten eine Drainage-Schicht unter die Erde, damit das Wasser immer ablaufen kann. Auch regelmĂ€Ăige DĂŒngergaben sind zu empfehlen.

Wissenswertes rund um den Wasabi
Wasabi fördert und stabilisiert die Verdauung. AuĂerdem enthĂ€lt er Senföle, die Bakterien, Vieren, Pilze hemmen und sogar abtöten können. Er wird auch grĂŒner Meerrettich genannt, da die beiden sich in Geschmack und Konsistenz Ă€hneln. Man serviert ihn nicht nur zu Sushi, sondern auch zu Fisch, Kartoffeln, Reis und GemĂŒse.



























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